Dezember 19, 2018

OBS Reporter

Die OBS Reporter berichten über die Projekttage „Sprache und Kommunikation“, welche vom 19.12. bis 20.12.2018 in der Oberschule stattgefunden haben.

 

Workshop mit Bibi Rosa

In Projekt 1 „Sketchnotes“ werden Informationen durch Skizzen, Symbole oder Bilder unterstützt und dadurch bleiben sie länger im Kopf und man vergisst sie nicht so schnell. Im Interview mit Bibi Rosa gehen wir genauer auf das Thema ein:

Ihr Name ist Bibi Rosa, ist das auch ihr echter Name?
Bibi Rosa: Nein, das ist nicht mein echter Name! Richtig heiße ich Sandra Bach, auch wenn das verwirrend klingt, ich nenne mich selber auch Sandruschka.

Wie sind Sie auf den Namen Bibi Rosa gekommen?
Bibi Rosa: Ich bin darauf gekommen, weil ich bei einer Freundin auf der Party war und da durften wir zeichnen… also auf einer Leinwand und neben mir war ein Video mit so einem Maler der hieß Bob Ross. Und er hatte so eine Afrofrisur, das hat mich inspiriert.

Warum haben Sie die Perücke und die Brille auf?
Bibi Rosa: Ich habe eine Brille, weil ich kurzsichtig bin und die Afroperücke, weil sie Bob Ross ähnelt.

Was sind eigentlich Sketchnotes?
Bibi Rosa: Mit Sketchnotes kann man sich auf kleinem Format mit Symbolen, kurzen Wörtern, Pfeilen usw. besser verständigen.

Was haben Sie als Beruf gelernt und was hat das mit ihrer jetzigen Arbeit zu tun?
Bibi Rosa: Gelernt habe ich Kommunikationsdesignerin und dann habe ich eine zusätzliche Ausbildung zur Moderatorin gemacht… aber mehr für Kinder.

Wir haben entdeckt, dass Sie YouTube Videos machen. Warum haben Sie mit YouTube angefangen?Bibi Rosa: YouTube fand ich schon immer ganz cool, weil man mit Menschen kommunizieren kann.

Wie viele Videos haben sie bereits erstellt? Verdienen Sie Geld damit?
Bibi Rosa: Weiß ich nicht. Nein verdiene ich nicht.

Was ist in den nächsten zwei Tagen des Projektes geplant?
Bibi Rosa: Wir wollen die OBS verständlicher machen indem wir die Bilder z.B. in der Mensa, in der Aula oder im Sekretariat aufhängen.

Was sollen die Teilnehmer am Ende des Projektes können?
Bibi Rosa: Sie sollen Spaß daran haben, Sketchnotes zu zeichnen.

Was halten sie von dem Kurs?
Bibi Rosa: Ich finde den Kurs sehr gut.

 

Die Workshop-Teilnehmer sind begeistert und freuen sich ihr Wissen im Unterricht auszuprobieren.

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Workshop GreenScreen

Vom 19. bis zum 20.12.2018 haben Workshops in der OBS Gehrden stattgefunden. In dem Workshop Green Screen/VR setzen die Schüler VR-Brillen auf und sehen sich dort einige Städte aus anderen Ländern in der virtuellen Realität an. Sie können sich aber auch vor eine grüne Wand (Green Screen) stellen und virtuell z.B. ins Weltall reisen. einige lustige Filme können mit dem Green Screen erstellt werden. Herr Özdogan, einer der Leiter des Workshops, sagt: „Es ist sehr interessant und die Schüler lernen auf spielerische Art verschiedene Kulturen kennen und wir wollen es mit anderen Sprachen verbinden.“ Es soll dazu führen, dass in der Schule öfter Projekte mit diesen Geräten durchgeführt werden. Die Schüler sammeln neue Erfahrungen und lernen neue Techniken mit Spaß kennen.

 

 

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Workshop Human Mandalas

Vom 19 bis zum 20.12.2018 haben Workshops in der Sporthalle der OBS Gehrden stattgefunden. In dem Projekt Human Mandalas legen sich Schüler auf den Boden so nah und geordnet aneinander, dass dabei ein schönes Muster (Mandala) herauskommt. Dazu ziehen sie sich farbige Kleidungsstücke an. Mandalas sind als abstrakte oder bildhafte Darstellungen wahrnehmbar. Wenn die Schüler sich hingelegt haben, wird ein Endbild von oben geschossen. Eine der Leiterinnen Frau Minnemann sagt: „Es ist wichtig, dass die Schüler lernen zusammenzuarbeiten.“

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Schreiben mit YouTube

An der Oberschule Gehrden haben die Schüler in verschiedenen Projekten vom 19.12. bis zum 20.12.2018 mitgewirkt.

Das Projekt „Schreiben mit YouTube“ findet mit der Lehrerin Ute Maibaum und dem Autor Manfred Theisen statt. Sie haben ein Video geschaut, wo die Teilnehmer sich Notizen machen sollten. Anschließend haben sie ihre Notizen mit Manfred Theisen zusammen besprochen. Mit den Notizen haben sie dann eine Geschichte geschrieben. Sie haben sich danach ein Video angeschaut, in der ein Tänzer einen Fingertanz vorgeführt hat. Im Hintergrund spielte portugiesische Musik. Im Nachhinein haben die Teilnehmer besprochen, was die Zeichen bedeuten.

Manfred Theisen 

Wer sind sie und was machen sie beruflich?
Manfred Theisen ist mein Name, ich komme aus Köln und bin Autor. Ich Schreibe Bücher.      

War es ihr Traumberuf, Autor zu werden?
Ne, mein Traumberuf war eher das Radrennfahrer. 

Über was schreiben Sie?
Nicht über Radrennen. Aber ich habe ein Buch über das Radrennen geschrieben. Sitze gerade an einem Roman, der in Moskau und in Berlin spielt. Es geht darum wie die Russen im Grunde unsere Meinung beeinflussen.      

Wir haben über sie recherchiert und sind dabei auf den Begriff „Mediales  Schreiben“ gestoßen. Wie sind sie auf die Idee mit dem „Medialem Schreiben“  gekommen und was ist das?
Ich habe das im Grunde von den Lehrern. Ich meine die Lehrer geben euch Bildergeschichten. Das kann man ja auch mit Videos machen. Das Gute an Videos ist, du kannst noch Sachen aufs Video drauf sprechen.  Mit der Geschichte, die die Schüler aufschreiben und am Ende hat man dann einen kleinen Clip. Mir geht`s halt darum, dass man relativ genau hinguckt und nicht immer sagt, ist schön, ist nicht schön und sofort seine Meinung abgibt. Das man sich erst einmal Zeit nimmt, um es zu beobachten. 

Was wollen Sie in den zwei Tagen mit den Teilnehmern erarbeiten?
Dass sie sich ein paar Minuten auf was einlassen, was sie nicht kennen. Zum Beispiel einen Tanz, wo sie erst einmal sagen, was ist das denn. Und sich erst einmal darauf einlassen und dann irgendwann genauer hinschauen und vielleicht bleibt einmal etwas hängen. Weil ich glaube, dass die Menschen zu oberflächlich gucken. Und so machen wir zu viele Dummheiten.     

Was wollen sie mit ihrem Projekt in den zwei Tagen erreichen?
Das man sich für Sachen, die man nicht kennt, Zeit nimmt und sich damit beschäftigt. Und die Schüler nicht am Anfang schon denken: ´was ist das denn für ein Blödsinn´ und am Ende auch nicht sagen: ´was ist das denn?´, obwohl sie sich nicht mit dem Video beschäftigt haben.        

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Workshop „Book Up!“

Wir haben Max (Jahrgang 7) aus dem Projekt „Book Up!“ besucht und ein Interview mit ihm geführt. Folgenden Eindruck haben wir erhalten:

Warum hast du diesen Workshop gewählt?
Max: Ich wollte Sachen basteln, die man so sonst nicht macht/bastelt, weil man auf eine so interessante Idee nicht kommt. 

Was macht dir Spaß an diesem Workshop?
Max: Mit alten Büchern coole Sachen zu basteln, weil es sehr schwer und interessant ist, zu sehen, was man Schönes aus einem alten Buch machen kann. 

Was war dein Ziel in diesem Workshop und hast du es schon erreicht?
Max: Mindestens 3 Sachen zu basteln. Ich habe bis jetzt zwei Produkte hergestellt. Das Erste was ich gebastelt habe, ist ein Buch indem ich mein Handy unauffällig lagern kann. Das Zweite ist noch in Arbeit. Bei dem Buch muss ich alle 260 Seiten zu knicken, damit daraus ein Zettelhalter entsteht.

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Max beim Herstellen eines Zettelhalters

 

 

 

 

Hättest du Lust darauf, das Zuhause weiter zu machen?
Max: Ja, gern! Allerdings habe ich keine Bücher, mit denen ich das machen könnte, weil meine Mutter die Bücher immer aufbewahren will.

Auch die anderen Teilnehmer sind fleißig. Finn aus der 5 b hat wie Max ein Versteck für sein Handy hergestellt. Alina aus der 7. Klasse stellt gerade ein Deko-Buch mit Herz-Motiv her und Hanan, ebenfalls aus der 7. Klasse, bastelt ein „W“ zum Aufhängen.

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